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Georges Hausemer
Bushäuschen in Georgien. Texte und Fotos
70 Seiten, 19 x 11 cm
Klappenbroschur
ISBN 978-99959-43-12-7
15,00 €
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Warten auf gar nichts

Anlässlich der Überreichung des Batty Weber-Preises 2017 erscheint am 23. Oktober 2017 das neue Buch von Georges Hausemer: eine Sammlung von Texten und Fotos zu den unzähligen, meist verwaisten Bushaltestellen, die die Straßen Georgiens säumen. Einsam und leer stehen die zahllosen Bushäuschen da, gemieden von potenzieller Kundschaft, scheinbar vergessen von den Funktionären aus dem Transportministerium in Tiflis. Stattdessen werden die georgischen Haltestellen gerne als Parkplatz oder Garage genutzt, dienen herumstreunenden Kühen und Eseln, Schafen und Schweinen, Hunden und Katzen als Unterschlupf und müssen bisweilen auch als Marktstände herhalten.
Auf seinen Streifzügen durch die seit 1991 unabhängige Kaukasus-Republik hat Georges Hausemer Hunderte dieser Häuschen fotografiert – Kleinodien der sowjetischen und postsozialistischen Straßenrand-Architektur, in der sich die bewegte Geschichte des aufstrebenden Landes spiegelt. In diesem Buch präsentiert der mehrfach ausgezeichnete Reiseschriftsteller eine Auswahl seiner Bilder, begleitet von kurzen, poetischen Texten und einer ausführlichen Nachbemerkung unter dem Titel »Warten auf gar nichts«.

Über den Autor

Georges Hausemer, 1957 in Differdingen geboren, lebt in Luxemburg, einem kleinen Dorf in der Nordeifel und im baskischen San Sebastián. Zuletzt erschienen: »Der Schüttler von Isfahan. Karawansereien« (2016), »Fuchs im Aufzug. Erzählungen« (2017) und »Luxemburg. Das einzigartigste Großherzogtum der Welt« (zusammen mit Susanne Jaspers, 2017).
2017 wurde er mit dem Batty Weber-Preis für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Nie wurde ein Land so eindrucksvoll durch die Hintertür einem breiten Publikum zugänglich gemacht.« aus-erlesen