Cover Jemen 1
Guy Helminger
Die Lehmbauten des Lichts. Aufzeichnungen und Fotos aus dem Jemen
224 Seiten, 19 x 11 cm
Klappenbroschur
ISBN 978-99959-43-24-0
20,00 €
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Aufzeichnungen aus einem sterbenden Land

Der Jemen stirbt. Seit Jahren zerstört Krieg dieses Land und die schönste Stadt, die der Autor Guy Helminger je in seinem Leben gesehen hat: Sanaa. 2009 war Helminger author in residence in der jemenitischen Hauptstadt, besuchte das Umland, die Stadt Aden im Süden und flog in den Hadramaut, um sich Shibam, das „»Chicago der Wüste« anzusehen, die legendäre Stadt aus achtstöckigen Lehmhochhäusern. Und wie immer auf seinen Reisen machte er sich Notizen, zeichnete Gespräche auf, beschrieb die Stimmung im Land, die politischen Begebenheiten, nahm an einer Trauerzeremonie teil, kaute Qat, jene Droge, die ab nachmittags das ganze Land zum Erliegen bringt, traf Autoren und bewahrte so in Text und Bild, was mittlerweile so gut wie inexistent ist. Die schiitischen Rebellen hatten bereits Teile des Nordens besetzt, Al Qaida hatte schon ihr Lager aufgeschlagen, aber niemand ahnte die Katastrophe, die folgen würde.

Über den Autor

Guy Helminger wurde 1963 im luxemburgischen Esch/Alzette geboren und lebt seit 1985 in Köln. Er schreibt Gedichte, Romane, Hörspiele, Theater. Das Reisen als Versuch der Interkulturalität ist eines der elementaren Momente seines Schreibens, das unter anderem mit dem Prix Servais, dem 3sat-Preis, dem Prix du mérite culturel de la ville d’Esch und dem Dresdner Lyrikpreis ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus moderiert Guy Helminger zahlreiche Literatur- und Kulturveranstaltungen im In- und Ausland.
Bei capybarabooks sind bisher erschienen: »Venezuela. Drei Stücke«; »Rost. Erzählungen«; »Eng Taass fir d‘Nefertiti Nilpäerd. Kannerbuch«; »Die Allee der Zähne. Aufzeichnungen und Fotos aus Iran« sowie »Jockey. Komödie«.

Pressestimmen

»Während man Helmingers Texte liest, die zwischen persönlicher Betrachtung, Journalismus und fast lyrischen Beschreibungen oszillieren, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, wie viele der Menschen, mit denen er vor gerade mal zehn Jahren sprach, heute noch leben, wie viele von ihnen Angehörige verloren haben, flüchten mussten.« fixpoetry.com

»Ein realistisches, gefühlvolles und lebensnahes Portrait.« aus-erlesen.de