Cover Allee der Zähne WEB
Guy Helminger
Die Allee der Zähne. Aufzeichnungen und Fotos aus Iran
132 Seiten, 19 x 11 cm
Klappenbroschur
ISBN 978-99959-43-17-2
17,00 €
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Notizen aus einem widersprüchlichen Land

2007 fliegt der luxemburgische Schriftsteller Guy Helminger auf Einladung des West-östlichen Diwans nach Iran, um dort den persischen Autor Amir Cheheltan zu treffen. Ein Austauschprojekt, das versucht, die wechselseitige Kenntnis der Literaturen in Westeuropa und dem Nahen Osten sowie beider Kulturen zu verbessern. Guy Helminger führt während dieses dreiwöchigen Aufenthalts Tagebuch, notiert Begegnungen, Gespräche, beschreibt das Leben auf den Straßen und Märkten, interviewt Jugendliche und setzt sich mit der politischen Situation in der Islamischen Republik auseinander. Herausgekommen sind dabei essayistische Notate, die zeigen, dass es in diesem Land mehr gibt als Mullahs und ihr autoritäres Regime. „Die Allee der Zähne“ verdeutlicht, wie stark die Kritik am Regime bereits 2007 war, wie desolat die wirtschaftliche Situation, berichtet von Begräbnisritualen und beschreibt die faszinierende Schönheit der Wüste. Es ist ein Buch voller Witz, dabei tiefgründig und forschend. Ein zeitloses Porträt dieses widersprüchlichen Landes von ungebrochener Aktualität, begleitet von Fotos des Autors.

Über den Autor

Guy Helminger wurde 1963 im luxemburgischen Esch/Alzette geboren und lebt seit 1985 in Köln. Er schreibt Gedichte, Romane, Hörspiele, Theater. Das Reisen als Versuch der Interkulturalität ist eines der elementaren Momente seines Schreibens, das unter anderem mit dem Prix Servais, dem 3sat-Preis, dem Prix du mérite culturel de la ville d’Esch und dem Dresdner Lyrikpreis ausgezeichnet wurde.
Darüber hinaus moderiert Guy Helminger zahlreiche Literatur- und Kulturveranstaltungen im In- und Ausland.
Bei capybarabooks sind bisher erschienen: Venezuela. Drei Stücke; Rost. Erzählungen; Eng Taass fir d’Nefertiti Nilpäerd. Kannerbuch mat Zeechnunge vum Manuela Olten.

Pressestimmen

»Guy Helmingers literarische und fotografische Reise reiht sich nicht in die aktuell hippe Welle der Iran-Reiseliteratur rund um Couchsurfing und Co ein, sondern zelebriert den neugierigen Blick des Dichters, der sich für die Untiefen des Alltäglichen interessiert.« Fixpoetry

»›Die Allee der Zähne‹ ist lesenswert, de es die Klischees überwindet, die von den westlichen Medien ebenso gestreut werden wie von den Mullahs.« woxx