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Eva Dietrich
Das fremde Gewürz. Geschichten aus Georgien
128 Seiten, 19 x 11 cm
Klappenbroschur
ISBN 978-99959-43-14-1
19,50 CHF / 17,00 €
Im Buchhandel oder direkt bei capybarabooks (zzgl. Versandkosten) erhältlich:
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Geschichten und Fotos aus einem kaum bekannten Land

Wo liegt Georgien? Aus westeuropäischer Perspektive wird die kleine Kaukasus-Republik oft klischeehaft als ein Land am äußersten Rande Europas oder als ein Grenzgebiet zwischen Europa und Asien bezeichnet. Geschichtlich betrachtet, liegt Georgien im Kreuzpunkt alter Kulturen, weil es Teil der Seidenstraße war und häufig von Großmächten erobert wurde. Die Zürcher Autorin Eva Dietrich bereiste das Land wiederholt und lebte vier Monate in der Hauptstadt Tiflis. Eine zentrale Rolle in ihren Geschichten und Beobachtungen spielt das titelgebende»fremde Gewürz«, das paradoxerweise das wohl typischste Gewürz der sehr gelobten georgischen Küche ist. Urtümliche Gefäße wie der Kwevri, in dem seit jeher Wein gekeltert und aufbewahrt wird, situieren Georgien im Umkreis alter Zivilisationen oder ans Ende der antiken Welt, wie der Leser anlässlich einer Besteigung des Kasbegs mit dem kaukasischen Hirtenhund Nabral erfährt. Vertreter verschiedener Religionen – Jesiden, sufistisch geprägte Muslime und visionäre orthodoxe Nonnen – kommen ebenso zu Wort wie Skulpturen, denen die Autorin eine Stimme verleiht. Dieses Buch zeichnet das facettenreiche Porträt eines außergewöhnlichen Landes, das es verdient hat, genauer in den westeuropäischen Blick zu rücken.

Über die Autorin

Eva Dietrich, Jahrgang 1969, lebt in Zürich. Sie hat Kunstgeschichte und vergleichende Religionswissenschaft studiert und arbeitet als Kunstkritikerin, Journalistin, Kuratorin sowie als Reiseleiterin. Ihre Texte erscheinen in der Neuen Zürcher Zeitung und im Kunstbulletin.
Grenzgebiete, der Blick auf fremde Kulturen und damit einhergehende Fragen nach Identität und Abgrenzung bzw. Öffnung gegenüber dem Fremden bilden einen Interessensschwerpunkt.
Von April bis Juli 2016 bezog Eva Dietrich ein Atelier der Stiftung BINZ39 in Tiflis, um mit Georgiern und Georgierinnen über die Lage ihres Landes ins Gespräch zu kommen. Daraus entstanden der Dokumentarfilm «Das fremde Gewürz» und das vorliegende Buch. Mehr unter: www.evalog.eu.

Pressestimmen

»Das handliche Büchlein zeichnet ein facettenreiches Porträt eines außergewöhnlichen Landes zwischen Europa und Asien. Es sind einfühlsame Schilderungen in einer lyrischen Sprache, die sich wunderbar häppchenweise lesen lassen und neugierig auf mehr machen. Bebildert sind die Geschichten mit Schnappschüssen.« Schwäbische Zeitung

»Oft sind es zufällige Begegnungen mit Menschen, Dingen und Fassaden, die das Buch so lesenswert machen. Immer ist es ein nachdenklicher, kontemplativer Blick, der auf alles fällt und hinter die Oberfläche schaut (…) Ein wunderbares Buch voller Begegnungen und Entdeckungen in einem bisher fremden Land.« Tageblatt Livres

»Luzide Beobachtungen.« Lesen

»Ein körperlich kleines, doch inhaltlich riesiges Buch (…) Als Appetithappen, als Triebfeder ist dieses Buch ein unermüdlicher Kämpfer für ein Land, das gar nicht so weit weg ist von dem, was wir tagtäglich um uns herum haben.« aus-erlesen.de