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Margret Steckel
Ins Licht sehen. Erzählungen
168 Seiten, 20 x 12 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-99959-43-09-7
18,95 €
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Berührende Erzählungen voll sanfter Melancholie

Eine Familie verlässt ihr Zuhause, ein Mann wagt eine abenteuerliche Flucht, eine Frau begleitet ihren Ehemann auf einer letzten gemeinsamen Reise. Schlingernde Beziehungen, ersehnte Erfüllung oder Entzauberung; Mensch und Hund wider die Einsamkeit, nicht ohne Komik; das Leben ohne Absicherungen, den Unwägbarkeiten ausgesetzt.
Von Abschied und Lebewohl, von Vergangenem, Verlorenem und Versäumtem handeln die dreizehn Erzählungen dieses Bandes. Die Protagonisten in Margret Steckels Geschichten erfahren Brüche im Alltag. Trennungen sind zu verwinden, verpasste Gelegenheiten zu bereuen oder tiefgreifende Verluste zu ertragen. Doch dank ihrer poetischen Sprache und der stets spürbaren Empathie für ihre Figuren schafft es die Autorin, auch Augenblicken der Trauer und des Schmerzes noch Lichtblicke abzugewinnen.

Über den Autor

Margret Steckel wurde 1934 in Mecklenburg geboren. 1955 verließ sie die DDR. Im Anschluss an ihr Dolmetscherexamen in Westberlin kam sie als Assistentin für Dramaturgie und Drehbuch sowie Übersetzerin von Synchron-Drehbüchern zum Film. Nach ihrer Heirat 1964 ging sie mit ihrer Familie für 14 Jahre nach Irland und England.
Seit 1983 lebt Margret Steckel als freie Schriftstellerin in Luxemburg.
Zuletzt erschienen von ihr »Servais. Roman einer Familie« (2010) sowie 2014 im Verlag mit dem Wasserschwein der Roman »Drei Worte hin und her«.
1997 wurde Margret Steckel für die Erzählung »Der Letzte vom Bayrischen Platz« mit dem Servais-Preis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»So traurig die Geschichten auch sind, stets springt ein Funken Hoffnung über. Das ist die große Kunst von Margret Steckel, die nicht nur ihre Figuren spürbar liebt, sondern vor allem die Sprache. Bei ihr ist kein Wort zu viel und keines zu wenig. Alles fließt. Auch das Lesen.« Revue

»In dem ganzen Gewühle, in der ständigen Bewegung, die wir das Leben nennen, sind wir doch abgeschnitten von allem anderen. Der eigene Film im Kopf berührt die Außenwelt nur ganz selten. Steckels grandiose Sprache, ihre prall mit Weltwissen  und Leben gefüllten Sätze führen uns dies vor Augen und treffen uns auch genau an diesem Punkt. Dort, wo wir alleine sind, außerhalb der Bewegung stehen, dort wo kein anderer hinkommt.« Tageblatt

»Eine Großetüde über das Verlassensein«. Journal

»Meisterhaft.« 100,7