Web_Drei Worte_Titel
Margret Steckel
Drei Worte hin und her
272 Seiten, 20 x 12 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-99959-751-7-3
22,95 €
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Ein Mann, eine Frau und eine Liebe, die nicht sein darf

Tristesse und Stürme – mehr kann Linn, die ihrem Mann aus der Heimat Schweden nach Irland gefolgt ist, diesem Ort voller „Armut, Öde, ohne jedes Anzeichen von Schönheitssinn der Bevölkerung“ anfangs nicht abgewinnen. Doch mit der Zeit beginnt sie, sich einzugewöhnen, sich mit der schroffen irischen Landschaft und den nicht minder rauen, aber herzlichen Einwohnern anzufreunden. Bis sie Michael Quigley begegnet … Aus der Bekanntschaft mit dem Arzt entbrennt eine tiefe, innige Liebe, gegen die sich Linn und Mike, da beide gebunden sind, verzweifelt zu wehren versuchen. Mit zerstörerischen Folgen.
Ein Mann, eine Frau und eine große Liebe, die nicht sein darf. In ihrer unverkennbaren, poetischen und feinfühligen Sprache erzählt Margret Steckel voller Empathie eine Geschichte von zwei Menschen, die in ein Dilemma geraten, dessen Ausweg nur im Verzicht bestehen kann. Eine Geschichte, wie sie nicht passieren soll und immer wieder passiert. Und die für diejenigen, denen sie widerfährt, bei allem Leid doch auch ein einmaliges Geschenk ist.

Über den Autor

Margret Steckel wurde 1934 in Mecklenburg geboren. 1955 verließ sie die DDR. Im Anschluss an ihr Dolmetscherexamen in Westberlin kam sie als Assistentin für Dramaturgie und Drehbuch sowie Übersetzerin von Synchron-Drehbüchern zum Film. Nach ihrer Heirat 1964 ging sie mit ihrer Familie für 14 Jahre nach Irland und England.
Seit 1983 lebt Margret Steckel als freie Schriftstellerin in Luxemburg.
Neben den Romanen »Nie wieder nirgendwo« (1992), »Nachttage« (1993), »Die Träne aus der Wand« (2000) und »Die Schauspielerin und ich« (2003) veröffentlichte sie die Erzählungen »Rosen, Rosen« (2000), »Auf Rufweite« (2007) und »Das letzte Konzept« (2007).
Zuletzt erschien von ihr »Servais. Roman einer Familie« (2010).
1997 wurde Margret Steckel für die Erzählung »Der Letzte vom Bayrischen Platz« mit dem Servais-Preis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Bücher, die das Leben eines Menschen verändern, sind das Wertvollste, das es gibt. Der Roman ›Drei Worte hin und her‹ ist ein solches Buch (…) Margret Steckel muss Irland und die Menschen, die dort geboren und gestrandet sind, geliebt haben. Sonst wäre ›Drei Worte hin und her‹ kein derart einmaliges Geschenk.« Revue

»Eine auf 270 Seiten hautnah erlebte Geschichte einer ›Beziehung‹ der besonderen und tiefsinnigen Art.« OPUS Kulturmagazin

»Eine klassische Liebestragödie.« Tageblatt Bücherbeilage

»In einem präzisen, sachlichen Stil geschrieben (…), gelingt der Schriftstellerin ein sensibles, intensives Porträt von zwei Menschen, die sich verloren haben und eine kurze Zeit lang der Illusion hingeben, sich im anderen wiedergefunden zu haben. (…) Margret Steckel ist ein Roman über ein schwieriges Thema gelungen, der berührt, ohne in falsches Pathos abzurutschen Sicherlich eines der interessantesten Bücher im Bereich Luxemburgensia.« Radio 100,7 

»Zerwühlte Betten sind nicht Margret Steckels Ding. Ihre Helden denken sich durch ihre Liebe. Was wäre wenn? Die Konsequenzen spielen hier eine ebenso große Rolle wie augenblickliche Gefühle. Ein starker Roman, der das Vorurteil der seichten Liebesromanlektüre ad absurdum führt. Wohl geformte Sätze verschmelzen im zarten Liebestaumel zu grandiosen Einblicken in die Seele zweier Königskinder.« aus-erlesen.de

»Es sind alltägliche Szenen, die Margret Steckel beschreibt. Ihre klare Sprache und die leise Ironie machen jedoch jede Szene zum Erlebnis.« Tageblatt