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Margret Steckel
Jette, Jakob und die andern. Novelle
160 Seiten, 20 x 12 cm
Gebunden mit Schutzumschlag, farbiger Vor- und Nachsatz, mit Lesebändchen
ISBN 978-99959-43-13-4
17,95 €
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Das Ende der Kindheit

Das bukolische Idyll einer wohlbehüteten Kindheit auf dem Lande am Vorabend des Zweiten Weltkriegs wird zunehmend überschattet von den bedrohlichen Vorzeichen des Unheils. Zu Beginn wundern sich die Geschwister Jette und Jakob noch über den seltsamen »Bösen Braunen« aus dem Radio, über den die Mama so gern – wenn auch nur heimlich – flucht. Doch nur allzu bald müssen sie erfahren, was das wirklich Böse ist. Denn ihre kindliche Unschuld bewahrt auch Jette und Jakob, ihre Familie und Freunde nicht davor, dass sie mit dem Grauen eines Krieges konfrontiert werden, der immer näherkommt und schließlich auch auf dem elterlichen Hof Einzug hält.

Margret Steckel beschreibt das Schicksal ihrer jungen Protagonisten mit liebevollem Blick. Gewohnt kunstvoll erzählt sie eine eindrückliche Geschichte von Krieg, Flucht und Verlust – aus einer ungewohnten Perspektive. Ein ungemein berührendes und zugleich sehr persönliches Buch, das dem verlorenen Zuhause ihrer Kindheit, vor allem aber dem Bruder der Autorin ein literarisches Denkmal setzt. Und all den andern auch.

 

Über den Autor

Margret Steckel wurde 1934 in Mecklenburg geboren. 1955 verließ sie die DDR. Im Anschluss an ihr Dolmetscherexamen in Westberlin kam sie als Assistentin für Dramaturgie und Drehbuch sowie Übersetzerin von Synchron-Drehbüchern zum Film. Nach ihrer Heirat 1964 ging sie mir ihrer Familie für 14 Jahre nach Irland und England. Seit 1983 lebt Margret Steckel als freie Schriftstellerin in Luxemburg. Zuletzt erschienen von ihr »Servais. Roman einer Familie« (2010) sowie im Verlag capybarabooks der Roman »Drei Worte hin und her« (2014) und der Erzählungsband »Ins Licht sehen« (2016). 1997 wurde Margret Steckel für die Erzählung »Der Letzte vom Bayrischen Platz« mit dem Servais-Preis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Mehr noch als ein Buch über Mecklenburg ist es ein Anti-Kriegs-Buch, das sich auch für Kinder eignet. Eltern oder Großeltern können es vorlesen, denn der Schrecken wird nicht im Detail beschrieben, sondern nur angedeutet.« Nordkurier

»Margret Steckel versteht es brillant und bisher kaum gekannt, die vordergründigen Auswirkungen des Krieges auf ein Kind zu beschreiben.« aus-erlesen

»Das ist die große Kunst von Margret Steckel, die nicht nur ihre Figuren spürbar liebt, sondern vor allem die Sprache. Bei ihr ist kein Wort zu viel und keines zu wenig. Alles fließt. Auch das Lesen.« Revue