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Georges Hausemer
Der Suppenfisch
144 Seiten, 12 x 20 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-99959-751-6-6
17,95 €
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Über das Abschiednehmen

Ein Mann in den letzten Kurven seines Lebens. Ist er krank? Senil? Oder einfach nur alt? Mit einer Mischung aus Starrsinn und Altersbosheit monologisiert der Protagonist über sein Leben als Ehemann und Vater, Bahnangestellter, Reisender und leidenschaftlicher Hausbauer.
Ganz allmählich beginnen die Erinnerungen des Alten an die wirklichen Geschehnisse zu verschwimmen und einer phantasierten Vergangenheit und Gegenwart zu weichen. Eine Flucht aus der Realität? Hadert er doch mit seiner Pflegebedürftigkeit, seiner immer deutlicher zutage tretenden Abhängigkeit und Unselbstständigkeit, die seinen Lebenswillen nach und nach erlöschen lassen.

Über den Autor

Georges Hausemer, Jahrgang 1957, lebt als Autor, Reiseschriftsteller, Übersetzer und Zeichner in Luxemburg und in einem Dorf in der Nordeifel. Neben mehreren Reisebüchern (u. a. über Andalusien, Thailand, Luxemburg und das spanische Baskenland) dem Nachschlagewerk »Luxemburger Lexikon – Das Großherzogtum von A-Z« (2006) und mehreren Büchern zu kulinarischen Themen, u. a. »Cucina mia. Die italienische Küche in Luxemburg« (mit Fotos von Véronique Kolber, 2011), hat er zuletzt den Roman »80 D« (2010) und den Band mit Erzählungen »Con Dao« (2011) veröffentlicht.

www.georgeshausemer.com

Pressestimmen

»Ein Buch voller tief menschlicher Momente, ein Einblick in das Wesen eines Menschen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und ›un‹gewisser Zukunft.« OPUS Kulturmagazin

»An ›Der Suppenfisch‹ huet sech de Georges Hausemer mat vill Afillungsverméigen an d’Plaz vun engem ale Mann gesat, deen net méi richteg mat senger Ëmwelt kommunikéiere kann an dem Doud no ass. Ganz bewosst huet den Auteur e fragmentéierten Text geschriwwen, deen der konfuser Gedankewelt vum ale Mann gläiche soll. Dat mécht et net onbedéngt ëmmer einfach ze liesen, mä et lount sech awer fir deen, dee sech dorobber aléisst …«
RTL

»(…) dieser Verzicht auf eine restlos kongruente Erzählung macht Hausemers Herangehensweise gleichzeitig interessant. Bemerkenswert ist sein Versuch, Verständnis und Einfühlungsvermögen für seine Figur aufzubringen, ohne deren Widersprüche auflösen oder sie vor den Hintergrund einer geordneten Lebensgeschichte stellen zu wollen.«
Lëtzebuerger Land

»Weder schwermütig noch nostalgisch, sondern mit viel Witz, Ironie und Situationskomik, aber dennoch nachdenklich. (…) Georges Hausemer hat ein anrührendes, liebevolles und zugleich vergnügliches Buch über ein doch ernstes Thema geschrieben. Und so sein Anliegen auf berührende Weise in die Tat umgesetzt: Nämlich dem Vater ein Denkmal zu setzen.«
Tageblatt Bücherbeilage

»Georges Hausemer lässt vieles offen – gut für den Leser. Der kann so raten, mitfühlen, sich für das eigene Ende wappnen. Das Wort Tod zu vermeiden, wird hier zur Kunstform erhoben.«
aus-erlesen.de

»Georges Hausemer hat hier einen Kraftakt des Einfühlungsvermögens vollbracht, zu der Sprache und Tonart sich wie von selbst finden. Eine Bestätigung für die Definition von Literatur vermittels Wahrheit, und mir bleibt nichts, als zu diesem Roman zu gratulieren. Er wird seine Leser finden.«
Radio 100,7