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Georges Hausemer
Fuchs im Aufzug. Erzählungen
208 Seiten, 20 x 12 cm
Gebunden mit Schutzumschlag, farbiger Vor- und Nachsatz, mit Lesebändchen
ISBN 978-99959-43-10-3
18,95 €
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Wenn das Leben den Atem anhält

Ob im Asia-Imbiss, auf einem winterlichen Spaziergang, während einer einsamen Autofahrt oder einfach nur beim Blick aus dem Fenster … Keine der Begebenheiten und Begegnungen, die den Protagonisten in Georges Hausemers 16 Erzählungen widerfahren, bleibt folgenlos. So beiläufig die Geschehnisse auch scheinen mögen, so tiefgreifend und unausweichlich sind die Veränderungen, die sie auslösen. Bittere Erkenntnisse kündigen sich an, selbst wenn sie nur ähnlich verschwommen aufschimmern wie die Lichter der Straßenlaternen auf dem regennassen Asphalt, die den Helden einer der Geschichten zu einem unerwarteten Schritt veranlassen.
Mit starken Bildern und einer mal von glasklarer Kühle, mal von bedrückender Melancholie geprägten Sprache gelingt es Georges Hausemer, eine seltsam entrückte Atmosphäre zu schaffen. Für Momente hält das Leben den Atem an, um dem Personal der Erzählungen einen Augenblick der Reflexion oder einfach nur des Innehaltens zu gewähren. Denn trotz des Verlustes von unerschütterlich geglaubten Gewissheiten, trotz der plötzlichen Brüche in den Biographien der Figuren gibt es immer auch irgendwo Hoffnung.
Über den Autor

Georges Hausemer, 1957 in Differdingen geboren, lebt in Luxemburg, in einem Dorf in der Eifel und in San Sebastián. Zuletzt erschienen: »Der Suppenfisch«, Roman, 2014; »Donostia / San Sebastián. Die glücklichste Stadt der Welt«, 2015 (zusammen mit Susanne Jaspers); »Zum Tschatscha in den zweiten Himmel. Lesereise Georgien«, 2015; »Der Schüttler von Isfahan. Karawansereien«, 2016.

Pressestimmen

»Selten genug sind Erzählbände so konsequent durchdacht und so stimmig auf einen thematischen Zusammenhang hin konzipiert wie in Georges Hausemers Fuchs im Aufzug (…) Die knappen, harten Sätze verleihen der Wahrnehmung scheinbar nichtssagender Details eine Unmittelbarkeit und Dringlichkeit, die die Figuren in Bezug auf ihre eigentlichen Sorgen auszuklammern scheinen.« D’Lëtzebuerger Land

»Es zeigt sich auf jeder Seite, dass hier ein souveräner, gereifter Schriftsteller am Werk ist, der stimmig zu komponieren und sprachlich präzise zu arbeiten weiß. Die Texte haben einen eigenen, kühlen Klang, die Atmosphäre ist sofort spürbar, die Bilder sind gekonnt gezeichnet.« Tageblatt Literaturbeilage

»Ein zum tieferen Hinterfragen vordergründiger, aber niemals konfliktfreier oder problemloser Lebenssituationen und insofern menschlicher Erfahrungen und Gefühlslagen anregendes, subtiles, intimes Buch.« Luxemburger Wort

»Die Kunst, der Banalität aus dem Weg zu gehen, macht diese Geschichtensammlung zu einem mehr als lesenswerten Objekt der Neugier.« aus-erlesen.de